About

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch

Autonomer Transport für das No Border Camp Berlin Reloaded
Da sich viele Heime in abgelegenen Gebieten befinden, kommt zu der menschenrechtsverletzenden Gesetzgebung der Residenzpflicht hinzu, dass es für Aktivist_innen schwierig, manchmal gefährlich und oft teuer ist zu sozio-politischen Veranstaltungen wie dem NBBR zu kommen. Dies ist Teil der offiziellen Bemühungen, betroffene Personen zu isolieren.

Transportmöglichkeiten für Aktivist_innen
Um das Recht auf Bewegungsfreiheit zu erfüllen, was auch bedeutet die politischen Grenzen zu durchbrechen, die der rassistische Staat und die Politik der Heime errichtet haben, werden kostenfreie und sichere Transportmöglichkeiten gestellt werden. Hierfür werden Autos und Fahrer_innen gebraucht, sowie die Organisation gemeinsamer Zugfahrten und entsprechender Tickets. Die Transport-Infrastruktur ist autonom und auch autonom selbst-finanziert, das bedeutet die kollektive Finanzierung durch Soli-Veranstaltungen.

Mobilisierung
Zusätzlich wird die Transport-Infrastruktur auch die Mobilisierungstouren unterstützen, indem Materialien wie Flyer und Poster zu den Lagern gebracht werden.

Das Konzept
Aktivist_innen die dazu gezwungen werden in Lagern zu leben, können die Transport-Infrastruktur oder NBBR kontaktieren (s.u.) um Transport für sich und andere zu organisieren, dafür ist es notwendig zu wissen wann und für wie viele Menschen Transport organisiert werden soll. Dies wird mit den Aktivist_innen die Autofahren und/oder Autos zur Verfügung stellen und/oder Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln begleiten, koordiniert, welche die Aktivist_innen in Lagern abholen und zu den Treffen/ Veranstaltungen/ Aktionen hin- und zurückbegleiten.

Auch während der Fahrten gelten die politischen Prinzipien von Transparenz, nicht-Diskriminierung, verantwortungsvoller Umgang miteinander und Verlässlichkeit.

Sicherheits-/ Notfallworkshops
Alle Fahrer_innen und Fahrten begleitenden Aktivist_innen sollten bei Sicherheits-/ Notfallworkshops mitmachen bevor sie Fahrten durchführen. In den Workshops werden verschiedene Notfallsituationen durchgegangen, insbesondere was rassistische Polizeikontrollen und sonstige Angriffe angeht und auf welchen rechtlichen Grundlagen darauf reagiert werden kann. Wann die Workshops stattfinden: s.u.